Hormone im Gleichgewicht - Schritt für Schritt
- naturinselschmidke
- 1. Feb.
- 1 Min. Lesezeit

Wie du nach TCM wieder Balance findest
Hormone steuern nahezu alle Prozesse im Körper: Schlaf, Stimmung, Zyklus, Energie und Stoffwechsel. Die TCM betrachtet hormonelle Beschwerden nicht isoliert, sondern als Zeichen eines inneren Ungleichgewichts.
Hormone aus Sicht der TCM
In der TCM gibt es keinen direkten Begriff für „Hormone“. Stattdessen werden sie über das Zusammenspiel von:
Niere (Essenz & Lebensenergie)
Leber (freier Energiefluss)
Milz (Nährstoffversorgung)
verstanden.
Kommt es hier zu Störungen, können Symptome entstehen wie:
Zyklusunregelmäßigkeiten
PMS, Hitzewallungen
Erschöpfung, Schlafprobleme
Stimmungsschwankungen
Häufige Ursachen für hormonelle Dysbalance
Nach TCM besonders relevant:
Chronischer Stress (Leber-Qi-Stagnation)
Überforderung & Schlafmangel (Nieren-Erschöpfung)
Unregelmäßige Ernährung (Milz-Schwäche)
Wie bringst du deine Hormone sanft in Balance?
Die TCM setzt auf Rhythmus, Schonung und Aufbau:
1. Den Körper nähren
Regelmäßige Mahlzeiten
Warme, blut- und qi-aufbauende Speisen
Bittere & grüne Lebensmittel für den Leberfluss
2. Stress reduzieren
Stress blockiert den Energiefluss – besonders die Leber. Hilfreich sind:
Atemübungen
Spazierengehen
sanfte Bewegung (z. B. Qi Gong, Yoga)
3. Schlaf & Regeneration
Die Niere regeneriert sich vor allem nachts. Schlaf ist nach TCM Therapie.
Ganzheitlicher Blick
TCM zielt nicht darauf ab, Hormone „zu regulieren“, sondern den Körper wieder in seine natürliche Ordnung zu bringen. Balance entsteht, wenn der Körper wieder genügend Energie, Ruhe und Nährstoffe erhält.
Fazit
Hormonelle Balance ist kein schneller Fix, sondern ein Prozess. Mit Geduld, Achtsamkeit und einem ganzheitlichen Ansatz kann der Körper oft erstaunlich gut zurück in seine Mitte finden.
Quellen
Maciocia, G.: Gynäkologie in der chinesischen Medizin
Deadman et al.: A Manual of Acupuncture
NIH: Hormonal Health & Stress
TCM Journal – Women’s Health



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