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Periode stagniert: Was tun aus Sicht der TCM?

Natürliche Unterstützung bei Stress, Erschöpfung und Zyklusunregelmäßigkeiten

Wenn der Zyklus stockt

Eine verspätete, schwache oder ausbleibende Menstruation ist in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) häufig ein Zeichen dafür, dass Qi oder Blut nicht frei fließen. Besonders häufig betroffen sind Frauen, die unter Stress, mentaler Anspannung oder Erschöpfung stehen.

„Wo das Qi frei fließt, fließt auch das Blut.“(TCM-Grundprinzip)

TCM-Sicht: Leber-Qi-Stagnation

In der TCM reguliert die Leber den freien Fluss von Qi und Blut – besonders im Zyklus. Dauerstress, Grübeln oder emotionale Anspannung können zu einer Leber-Qi-Stagnation führen. Typische Anzeichen sind:

  • unregelmäßige oder verspätete Periode

  • Spannungsgefühl in Brust oder Unterbauch

  • Reizbarkeit, PMS

  • Müdigkeit trotz Schlaf

Was hilft aus TCM-Sicht?

Ziel: Qi bewegen, Blut nähren, Stress lösen.

Ernährung (bio & wärmend)

  • gedünstetes Gemüse (Fenchel, Karotten, Brokkoli)

  • Hafer, Hirse, Reis

  • wärmende Gewürze in Maßen: Zimt, Ingwer

  • wenig Rohkost, Zucker & Kaffee

Rezept: Zyklus-Tee (TCM-inspiriert)

Zutaten (Bio):

  • 1 TL getrocknete Rosenblüten

  • 1 TL Zitronenmelisse

  • 2 Scheiben frischer Ingwer

Mit heißem (nicht kochendem) Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen.Wirkt Qi-bewegend, entspannend und wärmend.

Sanfte Pflanzen & Pilze bei Stress

Adaptogene Vitalpilze wie Reishi oder Cordyceps werden in der TCM traditionell eingesetzt, um das Nervensystem zu regulieren, Stress zu reduzieren und das hormonelle Gleichgewicht zu unterstützen.

„Reishi beruhigt den Geist und nährt Herz und Leber.“(Materia Medica der chinesischen Medizin)

Quellen

  • Maciocia, G.: Die Grundlagen der chinesischen Medizin

  • Bensky et al.: Chinese Herbal Medicine: Materia Medica

  • National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH): Adaptogene & Stresshttps://www.nccih.nih.gov

 
 
 

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