Periode stagniert: Was tun aus Sicht der TCM?
- naturinselschmidke
- 18. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Natürliche Unterstützung bei Stress, Erschöpfung und Zyklusunregelmäßigkeiten
Wenn der Zyklus stockt
Eine verspätete, schwache oder ausbleibende Menstruation ist in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) häufig ein Zeichen dafür, dass Qi oder Blut nicht frei fließen. Besonders häufig betroffen sind Frauen, die unter Stress, mentaler Anspannung oder Erschöpfung stehen.
„Wo das Qi frei fließt, fließt auch das Blut.“(TCM-Grundprinzip)

TCM-Sicht: Leber-Qi-Stagnation
In der TCM reguliert die Leber den freien Fluss von Qi und Blut – besonders im Zyklus. Dauerstress, Grübeln oder emotionale Anspannung können zu einer Leber-Qi-Stagnation führen. Typische Anzeichen sind:
unregelmäßige oder verspätete Periode
Spannungsgefühl in Brust oder Unterbauch
Reizbarkeit, PMS
Müdigkeit trotz Schlaf
Was hilft aus TCM-Sicht?
Ziel: Qi bewegen, Blut nähren, Stress lösen.
Ernährung (bio & wärmend)
gedünstetes Gemüse (Fenchel, Karotten, Brokkoli)
Hafer, Hirse, Reis
wärmende Gewürze in Maßen: Zimt, Ingwer
wenig Rohkost, Zucker & Kaffee
Rezept: Zyklus-Tee (TCM-inspiriert)
Zutaten (Bio):
1 TL getrocknete Rosenblüten
1 TL Zitronenmelisse
2 Scheiben frischer Ingwer
Mit heißem (nicht kochendem) Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen.Wirkt Qi-bewegend, entspannend und wärmend.
Sanfte Pflanzen & Pilze bei Stress
Adaptogene Vitalpilze wie Reishi oder Cordyceps werden in der TCM traditionell eingesetzt, um das Nervensystem zu regulieren, Stress zu reduzieren und das hormonelle Gleichgewicht zu unterstützen.
„Reishi beruhigt den Geist und nährt Herz und Leber.“(Materia Medica der chinesischen Medizin)
Quellen
Maciocia, G.: Die Grundlagen der chinesischen Medizin
Bensky et al.: Chinese Herbal Medicine: Materia Medica
National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH): Adaptogene & Stresshttps://www.nccih.nih.gov



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